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"Das Album "Es Ari" führt den Zuhörer in eine fantastische Welt, jenseits der Zeit und des Raumes. Diese neuen kontrastierenden Intonationen der georgisch-lettischen Zusammenarbeit erschaffen neue Klänge und entdecken völlig unerwartete Horizonte in der folkloristischen Musik. Die zwei unterschiedlichen musikalischen Traditionen, die sich in diesem Projekt vereinigt haben, bereichern sich gegenseitig und selbst die nordische Grobheit wird weicher und verspielter, wenn sie auf die georgische lyrische Sinnlichkeit trifft."
    "Diena", Riga, Lettland, März 2010

"Die Stücke enthielten spannende Abfolgen ganz verschiedenartiger Abschnitte, zwischen denen die Übergänge so auf dem Punkt waren, wie es nur ein fabelhaftes musikalisches Gedächtnis und eine sehr eingespielte Gruppe hinbringen."
    Tomas Dworschak, Waiblinger Kreiszeitung, August 2008

"Man könnte The Shin als Kaukasische Antwort auf den Midwestern-Jazz eines Pat Metheny bezeichnen. Die Musiker stehen ihm technisch in Nichts nah, bringen aber zusätzlich die reiche und sehr alte Musiktradition, des zum Orient hin offenen südlichen Kaukasus ein...
..Dabei gelingt es diesen außerordentlichen Musikern, ein anderswo schon sehr auf den Hund gekommenes Genre wieder glaubhaft zu rehabilitieren: die Hymne. Nicht selten brechen vielschichtigen Kompositionen dieser Band in ein sehr steigerndes, aber kurzes Jubilieren aus. Jauchzer, wenn man so möchte, über die Lust zu leben."
    Tomas Miltz, Waiblinger Kreiszeitung, März 2008

"...der Abend war ein Gelungener. Dies geschah dank der beeindruckenden Meisterhaftigkeit der Musiker, ihrer ansteckenden Begeisterung des Miteinanderspielens und der charmanten Selbstironie."
    Ton Maas, Volkskrant, Amsterdam, 16.10.2007

"Die stilistische Power und Internationalen Zwischentöne machen die Gruppe zu einem Musikerlebnis, bei dem sich instrumentale Pracht und Vokalistische Güte in seltener Brillanz vereinen. Die Virtuosität und humorvolle Kreativität der Musiker wird tatsächlich schwer zu Toppen sein."
    Thomas Tritsch, Bensheimer Zeitung, 10.07.2007

"Mit einem prasselnden Feuerwerk musikalischer Fantasie, unglaublicher technischer Brillanz und schwebendem leichten Humor brachten die Musiker nach nur wenigen Tönen den vollbesetzten Saal zum Brodeln."
    Thomas Milz, Waiblinger Kreiszeitung, Januar 2007

"Klänge aus Georgien sind selbst in weltmusikalischen Kreisen eine Seltenheit. Kenner der Materie haben vielleicht schon mal einen Hamlet Gonashvili im Regal oder kennen Djivan Gasparyan aus dem benachbarten Armenien. The Shin stehen, im Gegensatz zu obigen Künstlern, für aufgekratzten Folk-Jazz. Das bis zu elfköpfige Ensemble aus Tiflis beackert auf «EgAri» das weite Feld kaukasischer Tanzmusik einerseits und die berühmten polyphonen georgischen Gesänge andererseits. Eine Mixtur also aus vertrackter Instrumentalmusik und choralem Männer-Gesang. Eine nicht ganz einfach zu konsumierende Melange, die aber von hoher Professionalität geprägt ist und jedem besseren Jazz-Festival blendend zu Gesicht stünde. Instrumente wie der kaukasische Dudelsack und archaische Flöten werden genauso wie E-Bass, Gitarre und Handperkussion westlicher Jazzdidaktik unterworfen, während auf vokalistischer Seite Scat-Gesang und Vielstimmigkeit beeindrucken. Ein perfekter Brückenschlag also zwischen Ost und West und nicht ohne einen gewissen Humorfaktor, wenn es beispielsweise um philosophische Gedanken über kaukasische Cowboys geht. Aufgezeichnet bei einem Konzert letztes Jahr in Georgiens Hauptstadt Tiflis."
    Blue Rhythm, 11/2006

"Mit Georgien verbinden wir archaische Männergesänge und nicht unbedingt quirligen, hochvirtuosen Jazz. Beides zusammen zu bringen, das hört sich nach der sprichwörtlichen Quadratur des Kreises an. Ein Projekt von exilkaukasischen Musikern um den Gitarristen ZaZa Miminoshvili schafft aber eben dies: Tradition mit Improvisation zu einem vielschichtigen Stimmungsbild mit lokaler Verankerung zu fügen.

Mal wirken die großartigen Chöre und Stimmen sakral aufgeladen, dann wieder angetupft von folklorischer, plappernder Ausgelassenheit oder auch etwas orientalisch. Doch stets sind sie in ein neues Gefäß gegossen: Sie erheben sich nach einem behänden Intro der Akustikgitarre, schreiten zu rasanten oder träumerischen Schwüngen des Fretless-Basses einher. Epische Spannungsbögen werden geschlagen, wenn das fusionartige, teils auch jazzrockige Geschehen immer wieder an kaukasischen Fenstern innehält, durch die eine wehklagende Duduk oder die Chonguri- und Panduri-Lauten lugen. Ein weiterer Rand Europas befindet sich mit einer «folklore imaginaire» auf dem wagemutigen Vormarsch ins zeitgenössische Musikvokabular."
    Stefan Franzen, Blue Rhythm, Mai 2005

"Versuchen Sie sich vorzustellen: ein brillanter Dialog zwischen einer akustischen Gitarre à-la Flamenco und einem Fretless Bass, eine gewitzte Perkussion und ein rasend schneller Guruli-Gesang, bei dem selbst Scatman John vor Neid erblassen würde, und ebenso die Indischen Meister unter den Tabla Spielern... Alle Kompositionen, die The Shin aufführen haben die einzigartige Qualität all dies zu zelebrieren – augenblicklich beginnt man mitzusummen, wie von selbst wippen die Füße im Takt, die Hände klatschen und es fällt einem schwer, sitzen zu bleiben."
    Pavel Peresvetov, "Vash Dosug", Januar 2005, Moskau

"... Bei allem Respekt den andern Musikern gegenüber, es waren genau The Shin, die die Helden des Abends werden sollten. Im Gegensatz zum leicht einartigen Mainstream-Jazz war der georgische Ethno-Jazz-Rock einfach herrlich. Die Kombination aus Volksmelodien, hin und wieder offen rockigen Riffs, einer super Perkussion, eines Verrückten in Sachen Schönheit Vokals, wahren georgischen Charmes und ein Sinn für Humor machten sie zu Lieblingen der Zuschauer. Ausgerechnet The Shin verdienten den lautesten Applaus und die zahlreichsten "BRAVO!!!"-Schreie. Um Vorwegzunehmen, auf dem Anschluss des Festivals erhielt die Mannschaft den Preis der Zuschauer-Sympathien."
    Festival "Jazz im Hermitage Garten", Sergey Bondarkov, "Polniy Jazz", NN 30-31, 2005, Moskau

Das gemeinsame Konzert von The Shin und Randy Brecker war zweifellos das beste Projekt von denen, die "Eastern Promotion" an allen letzten Festivals vorgestellt hat. Von den ersten Sekunden aus bekam das erstaunte Publikum das Wichtigste: echte Musik!
    "24 Hours", 07.07.2005, Tiflis